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Staatsministerin Lucia Puttrich wirbt beim Kronberger Neujahrsdialog für ein starkes Europa

Über 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren am Sonntag, 15. Januar 2017, der Einladung der Stadt Kronberg im Taunus und der Vereinsringe Kronberg und Oberhöchstadt zum Neujahrsdialog der Stadt Kronberg im Taunus in die Stadthalle gefolgt.

 

Nach dem Sektempfang im Foyer eröffnete das Orchester des Musikvereins Kronberg das Programm und spielte Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“, „The Way Of Old Friends Can Do“ von ABBA und beendete schließlich die musikalische Ouvertüre mit dem „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauss Vater.

 

Kronbergs Stadtverordnetenvorsteher Andreas Knoche begrüßte die Gäste, darunter auch Landrat Ulrich Krebs, Kreistagsvorsitzender Jürgen Banzer, der ehemalige Regierungspräsident Gerold Dieke sowie zahlreiche Bürgermeister aus den Nachbarkommunen und Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Generalkonsulate. So ließen es sich etwa der argentinische Generalkonsul Edgardo Malaroda und der chinesische Vize-Generalkonsul Xing Weiping nicht nehmen, persönlich nach Kronberg zu kommen.

 

In seinem Grußwort Parlamentschef Knoche auch auf das Jahr 2016 zurück, erinnerte an die zahlreichen Herausforderungen für Bund, Land, Kreis und Kommune und führte dabei auch die Folgen des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) für die Stadt Kronberg im Taunus an. Die neue gesetzliche Regelung des Landes bedeute für Kronberg im Taunus eine signifikante Verschlechterung, insbesondere durch die so genannte „Solidaritätsumlage“, die die Stadt Kronberg im Taunus trotz eigenem kumuliertem Defizit und Haushaltssicherung in Millionenhöhe leisten müsse. Gespannt blicke man daher auf die Entscheidung des Staatsgerichtshofs zur Klage von insgesamt 18 hessischen Kommunen gegen den neuen KFA. Auch die Stadt Kronberg im Taunus ist eine der Klägerinnen.

 

Durch die Kommunalwahl am 6. März 2016 ergaben sich in Kronberg im Taunus neue Mehrheitsverhältnisse. Die neue Koalition aus CDU, SPD und UBG hat ihre Arbeit aufgenommen und Stadtverordnetenvorsteher Knoche betonte die „weiteren großen Aufgaben und Herausforderungen“, die es zu bewerkstelligen gelte. Dabei, so Knoche, hoffe er, dass diese Aufgaben mit „breiten Mehrheiten“ gemeistert würden.

 

Im Mittelpunkt des Jahres 2016, so Knoche, hätte in Kronberg im Taunus unter anderem die städtebauliche Entwicklung gestanden. „Die Planungen und Beschlüsse für die Entwicklung des so genannten Baufelds II am Bahnhof, wo ein Kammermusiksaal, ein Studien- und Verwaltungszentrum für die Kronberg Academy und ein Business-Hotel für Geschäftsreisende und Besucher unserer Stadt entstehen waren ganz zentrale Punkte.“

 

Seinen Dank richtete Knoche unter anderem an die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich im Rahmen der Flüchtlingshilfe Kronberg auch im Jahr 2016 eingesetzt haben.

 

Aufmerksam folgten die zahlreichen Gäste schließlich dem kurzweiligen und hochinteressanten Gastvortrag der hessischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Lucia Puttrich. Unter dem Titel „Europa - wohin geht die Reise?“ machte die Ministerin deutlich, dass nur ein geeintes und starkes Europa in Zeiten weltweiter politischer Veränderungen und in Zeiten von Gewalt und Terror, den vielfältigen Herausforderungen begegnen könne. Dabei komme auf Deutschland mehr denn je eine führende Rolle zu. Viele andere Mitgliedsstaaten der EU blickten gerade nach der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, nun in erster Linie auf Deutschland und Frankreich, die besondere gefordert seien, den europäischen Gedanken weiterzutragen und für ein starkes Europa zu sorgen. „Die Wahlen in Frankreich in Deutschland in diesem Jahr sind daher von ganz entscheidender Bedeutung für unsere Zukunft“, so die Ministerin.

 

Bürgermeister Klaus Temmen warf in seinem Grußwort einen Blick auf bevorstehende Ereignisse und Herausforderungen im Jahr 2017 hinaus, nannte dabei unter anderem die bevorstehenden richtungsweisenden Wahlen, wie die Bundestagswahl im September und die für Kronberg so wichtige Wahl eines neuen hauptamtlichen Ersten Stadtrats. Die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger für die in 2017 ebenfalls anstehende Wahl des Kronberger Seniorenbeirats rief Temmen dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Der Anteil an Seniorinnen und Senioren in Kronberg im Taunus ist hoch und der Seniorenbeirat ist ein Gremium, das sich für die Interessen dieser Menschen einsetzt.“

 

Mit Freude, so Temmen weiter, blicke man bereits auf diverse Jubiläen, die in 2017 anstehen. Darunter die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Kronberg-Aberystwyth. „Runde“ Vereinsjubiläen stehen in 2017 für den Sportschützenverein 1967 Oberhöchstadt, den Thäler Kerbe-Verein (jeweils 50 Jahre) und den Aktionskreis Lebenswerte Altstadt (25 Jahre) an.

 

Der Bürgermeister dankte in seinem Grußwort nicht zuletzt allen Menschen, die sich in den unterschiedlichsten Formen für Kronberg im Taunus einsetzten, vor allem durch ehrenamtliches Wirken in Vereinen, Verbänden, Stiftungen, Kirchengemeinden, sozialen Organisationen, Feuerwehren, Rettungsdiensten und anderen Hilfsorganisationen. „Sie leisten auf kulturellem und sozialem Gebiet, bei den Städtepartnerschaften, im sportlichen Bereich, im Rahmen der Flüchtlingshilfe sowie im Natur- und Umweltschutz für unsere Stadt wertvolle und unverzichtbare Dienste.“

 

Der Dank des Bürgermeisters richtete sich auch an alle Stiftungen, Spender und Sponsoren. „Ohne deren Engagement wären viele Projekte, insbesondere im sozialen und kulturellen Bereich sowie im Breitensport und auch der Flüchtlingshilfe nicht zu verwirklichen“, so Temmen.

 

Temmen und Knoche dankten allen am Neujahrsdialog beteiligten Akteuren, den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Musikern des Musikvereins, dem Aktionskreis Lebenswerte Altstadt und dem Verein Tourismusförderung in Kronberg für die Unterstützung des Neujahrsdialogs im Rahmen der Organisation und Durchführung. 

 

Allen Gästen, Bürgerinnen und Bürgern wünschten Knoche und Temmen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2017, vor allem aber Gesundheit und persönliches Wohlergehen.

 

Stadtverwaltung Kronberg im Taunus

i.A.

Andreas Bloching

Leiter Stabsstelle Medien & Wirtschaftsförderung

 
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