Bürgermeister Temmen kritisiert „unangemessene Formulierung“


In der TZ vom 06.10. wird der Bürgermeisterkandidat Andreas Becker in Bezug auf seine Äußerung zu dem aus seiner Sicht bestehenden Handlungsbedarf in der Verwaltung wie folgt zitiert: „Der Fisch stinkt vom Kopf her“. Hierzu äußert sich Bürgermeister Klaus Temmen

Ich habe mich bisher nicht in den Bürgermeisterwahlkampf eingebracht, keine öffentliche Meinungsäußerung getätigt und werde dabei auch bis zur Amtsübergabe bleiben. Dies gebietet meine Neutralitätspflicht als amtierender Bürgermeister und daran halte ich mich. Meine Neutralitätspflicht verbietet mir aber nicht, bei Angriffen auf die Verwaltung, ob Verwaltungsspitze, Führungskräfte oder Mitarbeiter, auch im Rahmen meiner Fürsorgepflicht zu reagieren.

Wir sind kritikfähig und nicht so vermessen zu glauben, dass bei uns immer alles 100% läuft. Jedoch ist diese, vom Kandidaten Andreas Becker, laut Bericht der Taunuszeitung vom 06.10., öffentlich getätigte Aussage in der Formulierung völlig unangemessen. Sie diskreditiert nicht nur die Verantwortlichen in den von ihm angeführten Themen, sondern in der Aussage: „….vom Kopf her“ den Magistrat insgesamt sowie die gesamte Führungsmannschaft im Rathaus.

Die Verwaltung ist für Kritik offen, aber bitte in sachlicher und angemessener Form. Diese Forderung stelle ich an alle.

Klaus E. Temmen

Bürgermeister