Auszeichnung für herausragendes bürgerschaftliches Engagement 

Bürgerpreis 2022 geht an Helmuth Artmann


Bürgermeister Christoph König und Stadtverordnetenvorsteher Andreas Knoche würdigten das Engagement Artmanns und überreichten die Urkunde, Hans Robert Philippi (Vorsitzender der Museumsgesellschaft Kronberg) hielt die Laudatio. Rund 300 Gäste aus der Bürgerschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren der Einladung der Stadt und der Vereinsringe Kronberg und Oberhöchstadt zum Empfang im Festsaal der Stadthalle gefolgt.

Die Stadt Kronberg im Taunus verleiht auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung und seit 2003 den Bürgerpreis für besonderes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Umweltschutz, Kultur, Soziales, Musik, Vereinsarbeit und auf anderen wichtigen Gebieten.

Der Magistrat hatte in seiner Sitzung am 19.12.2022 entschieden, den Kronberger Bürgerpreis an Helmuth Artmann zu vergeben und sein jahrzehntelanges und herausragendes ehrenamtliches Wirken in und für Kronberg zu würdigen.

 

Artmann setzt sich seit vielen Jahren auf verschiedenen Feldern für die Gesellschaft in und auch außerhalb der Stadt ein, wie Philippi in der Laudatio ausführte. Artmann ist Mitglied  des Kuratoriums der Kronberg Academy Stiftung, Vorstandsvorsitzender  der Stiftung Kronberger Malerkolonie und engagiert sich ferner für den MTV Kronberg und die katholische Gemeinde Schönberg.

 

 

 

Artmann zählt zu den treibenden Kräften bei der Realisation des Projekts Casals Forum und Studien- und Verwaltungszentrum. So war er unter anderem wichtiger Ratgeber für das Steuerungs-Komitee, ein Kontrollgremium, das sich regelmäßig traf, um den Baufortschritt kritisch zu begleiten. „Helmuth half nicht nur durch seinen Rat, sondern auch mit Tat. Und so konnte sich die Kassenführung über projektfördernde Mittel freuen“, so Philippi.

Ist die Musik für Helmuth Artmann das Eine, so ist die Kunst das Andere. So engagiert er sich seit vielen Jahren auch als Freund und Förderer der Museumsgesellschaft Kronberg und konnte 2013 gewonnen werden, den Vorsitz der Stiftung Kronberger Malerkolonie zu übernehmen. Philipp: „Während dieser Zeit gelang es mit seiner Unterstützung Stiftung und Museumsgesellschaft durch begleitende und beratende Hintergrundarbeit neu aufzustellen, zielorientiert, verbindlich, zuverlässig und überzeugend in den notwendigen Gesprächen und Verhandlungen, wie es seine Art ist. Nach der Neustrukturierung wechselte Helmuth Artmann in das Kuratorium der Stiftung und übernahm dort ab 2019 den Vorsitz.“ Auch hier beschränkte er sich nicht nur auf Beratung und Wirken in den Gremien, sondern gleichfalls in tätiger Hilfe durch Förderung von Projekten oder Zustiftung von Gemälden, zuletzt durch den Ankauf einer Ölstudie von Ferdinand Brütt, einer für das Museum Kronberger Malerkolonie, aber auch als historisches Dokument für die Stadt, wichtigen Vorarbeit zu dem Gemälde „Die Aufbahrung der Kaiserin Friedrich in der Kronberger Stadtkirche“.

Artmann, so Philippi, sei Vorbild für bürgerschaftlichen Einsatz. „Er setzt sich mit Überzeugung für andere ein, in Kronberg mit Schwerpunkt Kunst, Kultur und Soziales. Und er gibt, wenn er es für hilfreich oder nützlich erachtet. Er verlegt sich auch nicht auf den kurzfristigen, sondern setzt auf den langfristigen Erfolg für eine Einrichtung durch einen Begleit- und Förderprozess: zielorientiert, verbindlich, zuverlässig, überzeugend. Er macht es nicht nur mit Freude, sondern es ist ihm auch Freude, wenn mit seiner Hilfe ein Vorhaben zum Erfolg geführt werden konnte. Sei es kleiner oder größerer.“

Foto: Helmuth Artmann ist Bürgerpreisträger 2022.

Fotograf: Heiko Rhode