Stadt erhält erneut das IHK-Gütesiegel für Fachkräfte

Kronberg im Taunus weiter ausgezeichneter Wohnort


Die besondere Auszeichnung wird durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) vergeben und gilt derzeit für einen Zeitraum von fünf Jahren. Kronberg im Taunus trägt das Gütesiegel bereits seit 2014.

Bei der erfolgreichen Re-Zertifizierung Ende 2022, die Voraussetzung für die Erneuerung des Siegels war, schnitt Kronberg im Taunus erneut mit Bestnoten ab. 102 von maximal möglichen 118 Punkten wurden erreicht, wie IHK-Vize-Präsident Klaus-Stefan Ruoff bei der Urkunden-Übergabe an Kronbergs Bürgermeister Christoph König am Freitag, 20. Januar 2023, berichtete. Die kleine Zeremonie fand im Sitzungssaal des Kronberger Rathauses statt, an ihr nahmen auch weitere Vertreterinnen und Vertreter von IHK und Stadtverwaltung teil, darunter auch Kronbergs Erster Stadtrat Robert Siedler.

Seitens der Stadtverwaltung hatten Daniel Schildger (Fachbereich Verwaltungssteuerung) und Andreas Bloching (Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung) den Re-Zertifizierungsprozess begleitet. Am Ende stand im Dezember 2022 ein finales Audit, vorgenommen von Simon Peschges, Chefvolkswirt bei der IHK Frankfurt am Main.

„Wir sind stolz, die Bedingungen zum Erhalt dieses begehrten Gütesiegels für Kommunen zum dritten Mal in Folge erfüllt zu haben. Nachdem wir bereits 2014 und 2017 die anspruchsvollen Kriterien erfüllen konnten, freuen wir uns sehr, dass wir bei der anstehenden Re-Zertifizierung 2022 erneut alle erforderlichen Vorgaben erreicht haben und

damit das Gütesiegel für weitere fünf Jahre führen dürfen“, so Kronbergs Bürgermeister Christoph König.

Wie IHK-Vizepräsident Klaus-Stefan Ruoff konstatierte, halte die Stadt Kronberg im Taunus ein breites Spektrum an Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere Neubürgerinnen und Neubürger bereit. Auch die umfassenden Betreuungsangebote für Kinder sowie die vielfältigen Netzwerke für Familien, Kinder und Senioren hob Ruoff in seiner Ansprache hervor.

Auch bei der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ), für die es bei der Erlangung des IHK-Gütesiegels ebenfalls wichtige Punkte zu sammeln gibt, konnte Kronberg im Taunus einmal mehr mit Kooperationen punkten (u.a. im Bereich der Stadtwerke und des Standesamtes). 2022 kamen ferner IKZ-Kooperationen wie der RUDI-Weihnachtsexpress hinzu.

Mit dem jährlichen Neubürgerempfang, der immer im Herbst stattfindet, setzt die Stadt Kronberg im Taunus ebenfalls Maßstäbe. Das Außen- und Innen-Marketing konnte zuletzt mit der Einführung eines professionellen Stadtmarketings und der Gestaltung eines eigenständigen Web-Auftritts für das Stadtmarketing weiter verbessert werden. Auch hier präsentiert sich die Stadt als gefragter Unternehmensstandort.

Bürgermeister König dankte allen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung: „Sie alle tragen mit ihrer Arbeit maßgeblich dazu bei, dass wir erneut diese wichtige Auszeichnung entgegennehmen dürfen. Unser Dank gilt ferner der IHK Frankfurt am Main für die Kooperation auf vielen Ebenen.“

Die Stadt Kronberg im Taunus setzt das IHK-Gütesiegel „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ gerne und auf vielfältige Weise öffentlichkeitswirksam ein, ob auf den  städtischen Internetseiten, im Rahmen von Imagefilmen oder in Werbebroschüren, etwa im Bereich des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung. König weiter: „Das IHK-Gütesiegel ist ein wichtiges Prädikat und Markenzeichen, es fördert und stärkt den Standort Kronberg im Taunus.“

 

Bürgermeister König richtete den Blick schon nach vorne: „Auch in Kronberg übersteigt die Nachfrage an Wohnraum das bestehende Angebot. Deshalb finden leider nicht alle Fachkräfte, die bei Unternehmen am Standort Kronberg im Taunus arbeiten, in unserer Stadt den passenden Wohnraum.“ Die Zahl der täglichen berufsbedingten Einpendlerinnen und Einpendler nach Kronberg im Taunus übersteigt auch weiterhin die der auspendelnden Bürgerinnen und Bürger. „Die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum in unserer Stadt wird deshalb eine wichtige Aufgabe der Politik in den kommenden Jahren sein“, so König abschließend. Eine weitere wichtige Rolle werden die regelmäßigen Bürgerbeteiligungsprojekte, wie etwa im Rahmen der Klimaschutzkonzeption, spielen.