Klimaschutz

Klimaschutz kronberg - wir für die zukunft.

2015 hat die hessische Landesregierung ambitionierte Klimaschutzziele für Hessen beschlossen: Spätestens bis zum Jahr 2050 soll Hessen klimaneutral sein und die Emissionen der Treibhausgase sollen mindestens um 90 % gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden. Die Bundesregierung hat diese Ziele jüngst noch einmal verschärft und strebt nun die Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 an.

Die Gemeinden erfüllen dabei Vorbildfunktionen, weshalb die Stadt Kronberg im Taunus die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes beschlossen hat und seit dem 01.01.2021 einen eigenen Klimaschutzmanager beschäftigt.

Das Konzept soll als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten dienen, um den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe nachhaltig in der Kommune zu verankern und so einen Transformationsprozess anzustoßen. Es zeigt auf, welche technischen und wirtschaftlichen Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen bestehen und legt kurz- (bis drei Jahre), mittel- (drei bis sieben Jahre) und langfristige (mehr als sieben Jahre) Ziele und Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgasemissionen fest. Dabei geht es konkret auf die lokalen Besonderheiten der Stadt ein und folgt dem Prinzip der Nachhaltigkeit (ökologische, soziale und ökonomische Ausgewogenheit des Handelns). Trotz der momentanen Situation soll das Konzept unter der Einbeziehung der Kronberger Bürgerinnen und Bürger sowie weiterer relevante Akteursgruppen erfolgen.

Mit der Entwicklung und Umsetzung der im Klimaschutzkonzept erarbeiteten Potenziale und Maßnahmen wird die Stadt Kronberg langfristig ein Klimaschutzmanagement etablieren. Mit Hilfe des Klimaschutzberichts soll zukünftig ein Monitoring-Instrument installiert werden, das Auskunft über unterschiedliche Projekte zum Klimaschutz und der Klimawandelanpassung gibt.

Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die Stadt will mit gutem Beispiel vorangehen und Ihre Bürgerinnen und Bürger animieren sich noch stärker für den Klimaschutz zu engagieren. Die enge Beteiligung der lokalen Zivilgesellschaft, Politik und der Unternehmen ist eine entscheidende Voraussetzung für die gemeinsame Umsetzung erfolgreicher Klimaschutzprojekte.

  • Tipps und Hinweise zum Thema Klimaschutz

    Klimaschutz geht uns in Kronberg alle etwas an. Jede und jeder kann wichtige Beiträge zum Klimaschutz leisten.

    Allerdings erfordern manche Beiträge zum Klimaschutz einen größeren Aufwand, z. B.:

    • die energetische Sanierung eines Gebäudes,
    • die Installation einer (Balkon-)Solar-Anlage,
    • der Austausch von Heizungsanlagen oder
    • der Kauf eines (E-)Bikes, (E-)Lastenrades oder Elektroautos.


    Um diese Aufgaben nicht alleine stemmen zu müssen, können Bürgerinnen und Bürger Beratungsangebote in Anspruch nehmen. Gute Möglichkeiten für einen ersten Kontakt sind:


    Ohne großen Aufwand lassen sich im Alltag zum Beispiele folgende Maßnahmen umsetzen:

    • Laden Sie sich die Umwelt App Kronberg auf Ihr Smartphone und profitieren von den vielseitigen Informationen und Service-Leistungen rund um das Thema Entsorgung und die Trinkwassersituation.
    • Checken Sie regelmäßig die Kronberger Wasserampel und passen Sie Ihren Verbrauch dementsprechend an. Die Wasserampel finden Sie auch in der Umwelt App Kronberg.
    • Lassen Sie sich bei der Energieberatung einmal im Monat im Rathaus kostenlos zur zeitgemäßen Gebäudesanierung, Heizungserneuerung, Fördermittel, Solaranlagen, Thermographie und zu vielen anderen Themen beraten. Anmelden können Sie sich im Bürgerbüro.
    • Kaufen Sie regionale und saisonale Lebensmittel ein. Schauen Sie dazu auch regelmäßig im Veranstaltungskalender der Stadt nach den Märkten.
    • Obst, Gemüse, Getreide - viele leckere Gerichte lassen sich ganz aus pflanzlichen Produkten herstellen, es müssen nicht immer Fleisch, Milchprodukte und Eier dabei sein. Mittlerweile gibt es für Fleisch viele vegetarische Alternativen, für Milchprodukte und Eier viele vegetarische Alternativen. Die gibt es oft auch beim Discounter. Vielleicht probieren Sie es einfach mal aus und kommen auf den Geschmack. Margarine anstatt Butter zu verwenden ist schon ein deutlicher Beitrag zu Klimaschutz.
    • Licht aus, Standby aus: Beim Verlassen eines Raumes das Licht ausmachen und die Geräte nicht im Standby-Modus lassen - beides spart Strom und schon die Umwelt.
    • Lassen Sie das Auto mal stehen und bewegen Sie sich zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Stadtbus oder mit der S-Bahn. Oder probieren Sie das Car-Sharing in Kronberg aus. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern fördert auch die eigene Gesundheit!
    • Reparieren statt Wegwerfen. Bei Bedarf gibt es auch Expertinnen und Experten, die bei der Reparatur helfen, beispielsweise bei Reparatur-Initiativen oder Repair Cafés.

     

    Weiterer Tipp:

    Wenn Sie wissen wollen, wie viel CO2 Ihr bisheriger Lebensstil verursacht, können Sie das mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamts herausfinden. Der Rechner zeigt Ihnen außerdem ganz einfach, in welchen Lebensbereichen Sie besonders viel einsparen können.

  • Kostenlose Energieberatung für BürgerInnen

    Die Stadt Kronberg bietet gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Hessen eine Energieberatung für Bürgerinnen und Bürger an. Sie haben dort die Möglichkeit, sich von einem kompetenten, unabhängigen Ingenieur und Energieberater zu Fragen rund um die Möglichkeiten zur zeitgemäßen Gebäudesanierung, Heizungserneuerung, Fördermittel, Solaranlagen, Thermographie und zu vielen anderen Themen beraten zu lassen. 

    Seit August 2021 findet die Erstberatung an jedem dritten Dienstag im Monat im Rathaus statt. Anmelden können sich Interessierte über das Bürgerbüro. Die Beratung ist kostenlos.

  • Ergebnisse des Stadtradelns 2021

    Vom 05.09. bis 26.09.2021 beteiligte sich die Stadt Kronberg im Taunus zum 14. Mal an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis und erzielte dabei das bisher beste Ergebnis: Insgesamt legten 161 Radelnde, davon 17 Mitglieder des Kommunalparlamentes, in 12 Teams stolze 40.342 Kilometer zurück und vermieden damit 5.929 kg CO2 im Vergleich zu Autofahrten. Damit wurde der Rekord vom letzten Jahr sogar noch übertroffen!

    2021 gewinnen in den drei Auszeichnungskategorien:

    Radelaktivstes Team:

    • Platz 1: KillepitschMeetsMTV (30 Radelnde legten 10.126 Kilometer zurück)
    • Platz 2: HIBIKE (14 Radelnde legten 7.956 Kilometer zurück)
    • Platz 3: Fidelity International (20 Radelnde legten 3.930 Kilometer zurück)

    Team mit den radelaktivsten Teilnehmenden:

    • Platz 1: HIBIKE (14 Radelnde legten 7.956 Kilometer zurück, das entspricht 568 Kilometern pro Kopf)
    • Platz 2: KillepitschMeetsMTV (30 Radelnde legten 10.126 Kilometer zurück, das entspricht 338 Kilometern pro Kopf)
    • Platz 3: Offenes Team - Kronberg (10 Radelnde legten 2.795 Kilometer zurück, das entspricht 279 Kilometern pro Kopf)

    Größtes Team:

    • Platz 1: KillepitschMeetsMTV (30 Radelnde legten 10.126 Kilometer zurück)
    • Platz 2: Fidelity International (20 Radelnde legten 3.930 Kilometer zurück)
    • Platz 3: Altkönigschule Kronberg im Taunus (20 Radelnde legten 3.845 Kilometer zurück)


    Bürgermeister Christoph König wertete das STADTRADELN als vollen Erfolg: “Wir gratulieren den Gewinnerteams und bedanken uns bei allen Teilnehmenden für das Radeln bei Wind und Wetter. Die Aktion verbindet die Themen Klimaschutz, Gesundheitsförderung und nachhaltige Mobilität mit einer Menge Spaß“.

    Kurzfristig fand sich sogar noch ein STADTRADELN-Star: Claudia Kipka verzichtete in dem Zeitraum vollständig aufs Auto und berichtete über Ihre Erlebnisse auf dem STADTRADELN-Blog.

    „Besonders freut es mich, dass wir trotz der veränderten Umstände dieses Jahr eine so hohe Beteiligung hatten und am 17. September gemeinsam mit dem ADFC eine geführte Radtour durch Kronberg veranstalten konnten. Das ist ein starkes Signal für Radverkehr und Klimaschutz“, resümiert Klimaschutzmanager Friedrich Horn die diesjährige Aktion.

    Die geführte Radtour durch Kronberg am 17. September 2021

    Start- und Endpunkt der 90-minütigen geführten Fahrradtour durch Kronberg am 17. September war der Berliner Platz. 

    Bundesweit liegt Kronberg auf dem 1057. Platz. Deutschlandweit beteiligten sich 2.095 Kommunen und knapp 800.000 Radelnde an der Kampagne, die insgesamt fast 160 Millionen Kilometer zurückgelegt haben. Das entspricht ca. 4.000 Weltumrundungen!

    Die Ergebnisse finden Sie im Detail auf der Kronberger STADTRADELN-Seitewww.stadtradeln.de/kronberg

  • Klimaschutzmaßnahmen der Stadt

    Die Stadt Kronberg hat sich als Mitglied des Klima-Bündnis verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen kontinuierlich zu vermindern. Kronberg ist zudem Mitglied der Hessischen Klima-Kommunen. Bereits 1999 wurde ein erstes Klimaschutzkonzept erarbeitet und in der Folge einige Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt.

    Es wurden insgesamt sechs Solaranlagen auf kommunalen Liegenschaften errichtet: Ernst-Winterberg-Haus I, Ernst-Winterberg-Haus II, Haus Altkönig, Kita KEK, Wasseraufbereitungsanlage Im Tries und auf dem Betriebshof der Stadtwerke (städtischer Eigenbetrieb). Bei den Anlagen auf dem Ernst-Winterberg-Haus, dem Haus Altkönig und bei den Stadtwerken handelt es sich um Bürgersolaranlagen, die anteilig von den Bürgerinnen und Bürgern finanziert wurden.

    Auf dem 2020 neu errichteten Funktionsgebäude auf dem Sportgelände der Altkönigschule kommt eine Pelletanlage zum Einsatz, die von den Stadtwerken im Wärmeliefercontracting betrieben wird. Im Betriebshof kommt zur Beheizung ein Hackschnitzelkessel zum Einsatz, dessen Brennstoff aus Baumpflegematerial der Stadt hergestellt wird und somit nicht nur nachhaltig, sondern auch regionalen Ursprungs ist.

    Kontinuierlich werden kommunale Liegenschaften energetisch saniert und Einzelmaßnahmen ergriffen, um deren Energieeffizienz zu steigern: Das Haus Altkönig und die Taunushalle werden seit 2019 umfassend energetisch saniert und in der KiTa Pusteblume sowie der Stadthalle wurde die Beleuchtung auf LEDs umgerüstet. Als nächstes soll die KiTa KEK rundum saniert und in diesem Zuge neben der Solaranlage auch eine Wärmepumpe zur klimafreundlichen Deckung des Energieverbrauchs installiert werden.

    Darüber hinaus bietet die Stadt Kronberg gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Hessen seit 2002 eine Energieberatung für Bürgerinnen und Bürger an. Diese haben dort die Möglichkeit, sich von einem kompetenten, unabhängigen Ingenieur und Energieberater zu Fragen rund um die Möglichkeiten zur zeitgemäßen Gebäudesanierung, Heizungserneuerung, Fördermittel, Solaranlagen, Thermographie und zu vielen anderen Themen beraten zu lassen. Coronabedingt war diese ausgesetzt, seit August 2021 findet die kostenlose Erstberatung aber wieder an jedem dritten Dienstag im Monat im Rathaus statt. Anmelden können sich Interessierte über das Bürgerbüro.

    2015 wurde ein Radewegekonzept erstellt. Die Stadt erarbeitet derzeit ein übergeordnetes Mobilitätskonzept, in welchem insbesondere eine Stärkung des ÖPNV, des Rad- und des Fußverkehrs berücksichtigt werden soll. Als Vorbereitung wurde vor kurzem der durch das Land Hessen geförderte Nahmobilitäts-Check durchgeführt. Darauf aufbauend werden nun entsprechende Maßnahmen abgeleitet und die Ergebnisse im Mobilitätskonzept vertieft.

    Seit 2014 beteiligt sich Kronberg jährlich an dem Projekt Stadtradeln des Klima-Bündnis: Während der dreiwöchigen Challenge treten verschiedene Teams gegeneinander an und sammeln gefahrene Fahrradkilometer. Die Kronberger Mandatsträger dienen als Botschafter; manche werden sogar zu „Stadtradeln-Stars“ und lassen das Auto im Aktionszeitraum komplett stehen. Als Teilwettbewerb sammeln die Schüler beim „Schulradeln" Kilometer für ihre Schule und können attraktive Preise gewinnen. 2021 gab es 12 Teams mit insgesamt 161 Radelnden in Kronberg. Durch die 40.342 gefahrenen Kilometer wurden ca. 6 Tonnen CO2 vermieden.

    Seit über 30 Jahren wird im Spätsommer der Kronberger „Apfelmarkt“ vom Umweltreferat der Stadt Kronberg veranstaltet. In diesem Rahmen wurde in den vergangenen Jahren immer wieder auf unterschiedliche Weise das Thema Klimaschutz und Energiesparen in Form von Informationsangeboten, aber auch Aktionen und Beratungen thematisiert.

    Bis 2014 hat die Stadt das nachhaltige Zertifizierungsprogramm für Unternehmen „Ökoprofit“ mitbegleitet, das die Unternehmen nun teilweise selbstständig jedes Jahr durchlaufen.

    Für die einzelnen Fachbereiche der Stadtverwaltung und die Stadtwerke ist Klimaschutz bereits ein gelebter Wert, der stets in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen mit einfließt. Was bisher fehlt, ist eine strategische Konzeption dieser Maßnahmen und vor allem eine Zukunftsvision mit konkreten Zielen, die es zu erreichen und regelmäßig zu überwachen gilt. Hierfür braucht es neben der quantitativen Analyse des Status Quo auch eine Abschätzung der technischen, wirtschaftlichen und nutzbaren Potenziale. 

    Bürgersolaranlagen

    Bei den Bürgersolaranlagen handelte es sich um Einzelprojekte, die neben der ausreichenden Traglast der Dachfläche auch einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage zuließen. Durch die geänderten regulatorischen Rahmenbedingungen, die Verschiebung von Prioritäten und aufgrund geringerer personeller Ressourcen wurden nach 2012 kaum weitere Dachflächen akquiriert und somit Projekte initiiert. Die 2017 errichtete Solaranlage auf der Wasseraufbereitungsanlage Im Tries kam ohne Fremdfinanzierung aus.

    Derzeit läuft die Suche nach geeigneten kommunalen Dach- und Fassadenflächen für Solaranlagen und/oder Begrünungen wieder.

    Städtischer Fuhrpark

    Die Stadtwerke unterhalten derzeit drei Elektroautos, die an einer eigenen Ladestation auf dem Betriebshof geladen werden. Weitere Anschaffungen sind in Planung und es wird der Austausch einzelner Arbeitsmaschinen durch emissionsfreie Alternativen geprüft. Ein Teil der konventionellen Fahrzeugflotte der Stadtwerke nutzt einen synthetischen Dieselkraftstoff statt des fossilen Pendants. Die Verwaltung kann seit diesem Sommer auf zwei E-Bikes zurückgreifen und Dienstreisen oder Termine in der Umgebung ganz ohne Auto wahrnehmen. 

    Energetische Sanierungen 

    Teile des Klimaschutzkonzeptes sind eine Treibhausgasbilanz und eine Potenzialanalyse zur quantitativen Betrachtung aller Emissionen in Kronberg. Darüber hinaus wird eine Einzelanalyse relevanter kommunaler Liegenschaften erarbeitet, die für jedes Gebäude einen Energiesteckbrief zum Ergebnis hat. Anhand dieser Steckbriefe sollen Liegenschaften mit besonders hohen Potenzialen ermittelt werden, die für energetische Sanierungen infrage kommen. Des Weiteren werden Gebäude ermittelt, deren Dach- oder Fassadenflächen für Solarenergie oder Begrünungen geeignet sind.

    Waldschwimmbad

    Für das Waldschwimmbad wurde ein Energiekonzept erstellt und bereits mit der Umsetzung der darin festgelegten Maßnahmen begonnen. Neben der Installation einer Beckenabdeckung wurden zunächst die Schwimmbadpumpen mit Frequenzumrichtern umgerüstet. Die Solarkollektoranlage auf dem Dach wurde erneuert und erweitert, um in Zukunft noch effektiver Solarenergie für die Erwärmung des Wassers zu nutzen. Unterstützt wird die Anlage durch zwei neue, effizientere Heizkessel.

    Akteursbeteiligung 

    Seit dem Sommer 2021 hat Kronberg einen Klima-Beirat, der aus ca. 40 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft besteht und die Stadt bei Klimaschutzfragen berät. Weitere Aufgaben des Beirats sind die Reflexion und Multiplikation der Klimaschutzanstrengungen sowie die Unterstützung bei der Umsetzung gemeinsamer Klimaschutzmaßnahmen.

    Veranstaltungen wie das Klima-Forum helfen dabei den Klimaschutz gemeinschaftlich mit den Bürgerinnen und Bürgern anzugehen. Die Ergebnisse des Forums sind unten im Detail dargestellt.

  • Klima-Forum am 14. Juli 2021

    Die Stadt Kronberg im Taunus hat am 14.07.2021 alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum ersten Klima-Forum in der Stadthalle begrüßen dürfen. Auf der Veranstaltung wurden die Ziele und Vorgehensweisen zum Integrierten Klimaschutzkonzept vorgestellt und gemeinsam Maßnahmen und Ideen zu Schwerpunktthemen entwickelt.

    Das Büro Infrastruktur & Umwelt (IU) aus Darmstadt, das das städtische Klimaschutzmanagement bei seiner Arbeit unterstützt, präsentierte die zentralen Ergebnisse der Treibhausgasbilanz und Potenzialanalyse in einem Impuls-Vortrag.

    Zu den drei Schwerpunktthemen „Energieeffizientes Bauen“, „Erneuerbare Energien, Photovoltaik“ und „Klimafreundliche Mobilität“ wurden erste Informationen in Kurzvorträgen vermittelt, die anschließend in einem Workshop mit den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern in ein aktives Handeln umgesetzt wurden. Die dabei gemeinsam erarbeiteten Vorschläge wurden im Anschluss noch von den Teilnehmenden priorisiert. Schwerpunkte ergeben sich in den Bereichen „Photovoltaik & Energiegenossenschaften“, „Mobilität & Radverkehr“, „Öffentlichkeitsarbeit & Beratung“ und „Fassadenbegrünung“, welche in den Maßnahmenkatalog des Klimaschutzkonzeptes mit einfließen. 

    Bereits am 08.07.2020 kam der Kronberger Klima-Beirat mit Expertinnen und Experten aus Politik, Zivilgesellschaft und Unternehmen erstmalig zusammen. Die dort versammelte Expertise prägt ebenso wie die Ergebnisse des Klima-Forums die weitere Ausarbeitung des Klimaschutzkonzeptes.

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Der Projektträger Jülich stellt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit der Stadt Kronberg im Taunus im Rahmen der Fördermaßnahme „Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld – Kommunalrichtlinie“ Fördermittel zur „Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzepts für die Stadt Kronberg im Taunus (Erstvorhaben)“ zur Verfügung. Das Förderkennzeichen des Vorhabens lautet 03K14926 und die Laufzeit erstreckt sich vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2022. Auf der Internetpräsenz des Projektträgers Jülich erhalten Sie weitere Informationen. 

Kronberg ist Mitglied der Klima-Kommunen Hessen!


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