Spielplatz Am roten Hang wird Naturerlebnisspielraum


SPIELPLATZ AM ROTEN HANG WIRD NATURERLEBNIS-SPIELRAUM


Der in die Jahre gekommene Spielplatz wird im Herbst 2022 zu einem Natur-Erlebnis-Spielraum umgestaltet werden. In einem Planungsworkshop sind Ideen entwickelt worden. Die Planer prüfen nun die Vorschläge und lassen die Ideen, die am häufigsten genannt worden sind in die abschließende Planung einfließen. Im September und Oktober soll dann der Spielplatz umgebaut werden. Auch bei der Umsetzung der Planung können sich engagierten Bürgerinnen und Bürger bei einer Pflanzaktion beteiligen.

  • Planungsworkshop

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    In einem Planungsworkshop haben am 26. März Kinder gemeinsam mit ihren Eltern Ideen und Wünsche für die Gestaltung des ca. 1000 m² großen Geländes eingebracht.

    Mit allerlei Naturmaterialien konnten die Beteiligten Modelle für ihren Traumspielpatz entwerfen. Entstanden sind 4 Modelle, die viele unterschiedliche Ideen enthalten. Die Gruppen haben sich zum Abschluss die Modelle gegenseitig vorgestellt. 

  • Was heißt „Naturnah?“

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    Leitender Planungsgedanke ist, dass Kinder und Jugendliche die Natur in ihrer Vielfalt erfahren können. Dafür wird, am Vorbild der Natur orientiert, die Gestaltung des Geländes soweit wie möglich einer Landschaft nachempfunden. Die einzelnen Elemente stehen dabei in Beziehung zueinander und bilden ein zusammenhängendes System.

    Hauptgestaltungselemente sind:

    Modellierung des Geländes in Höhen und Tiefen.

    Steine, Holz und vor allem Pflanzen schaffen unterschiedliche Räume.

    Wege und Plätze sind verbindende Elemente der unterschiedlichen Räume.

    Wasser, Sand und Pflanzen sind Erlebnis- und Gestaltungselemente.

    Spielgeräte, die Sinneserfahrungen ermöglichen, ergänzen das naturnahe Außengelände

    Bei der Bepflanzung wird auf die Auswahl weitgehend heimischer Wildpflanzen geachtet, die in ihrer Artenvielfalt eine Vielzahl von Wildtieren anlockt. Diese finden durch die Art der Bepflanzung und Gestaltung aber nicht nur ein reichhaltiges Nahrungsangebot, sondern auch geeignete Möglichkeiten des Unterschlupfs: Sie leben in den Bäumen oder Sträuchern, zwischen den Steinen, in Trockenmauern und Totholzstämmen und bilden so mit der Pflanzengemeinschaft ein ganzheitliches ökologisches System. Zu diesem Grundgedanken gehört auch die weitgehend konsequente Vermeidung versiegelter Flächen. Platz- und Wegeflächen beispielsweise werden statt mit Pflastersteinen mit wassergebundener Wegedecke oder als Blumenschotterrasen gestaltet.