Unter Kurmainz

Nach dem Tod des letzten von Kronberg fiel Kronberg an das Erzstift Mainz, Herr der Stadt wurde der Kurfürst und Erzbischof von Mainz. Immer wieder gab es Auseinandersetzungen mit dem katholischen Landesherrn und seinen Beamten, die von einflußreichen Kreisen der evangelischen Kronberger betrieben und als Gegenwehr gegen vermeintliche religiöse Unterdrückung legitimiert wurde. Letzlich resultierten die Auseinandersetzungen aus dem Aufeineinandertreffen verschiedener politischer Vorstellungen. Die an Leistungen und Abgaben aus persönlicher Beziehung zur Herrschaft gewohnten Kronberger gehörten nun zu einem sich entwickelnden neuzeitlichen Staatswesen, dessen Verwaltung und Forderungen abstrakter waren.

Zur langwierigsten Auseinandersetzung führte der Bau der sogenannten Streitkirche, die 1737 begonnen, 1739 fertiggestellt, nie geweiht und 1767 endgültig zum Zivilgebäude erklärt wurde.
Kriege zogen Kronberg mit Truppendurchzügen, Einquartierungen und Plünderungen immmer wieder in Mitleidenschaft.
In den Jahren 1726, 1780 und 1792 verwüsteten Brände die Stadt.

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