Keine Entwarnung – Bürger müssen weiterhin Trinkwasser sparen

Kaum sind ein paar Tropfen Regen gefallen und die Aufrufe durch Feuerwehr und Stadtwerke zum Trinkwasser sparen verhallt, steigen die Trinkwasserverbräuche wieder kontinuierlich an. 

Die Mitarbeiter der Stadtwerke erhalten immer häufiger Informationen darüber, dass in den Haushalten wieder Schwimmbecken nachgefüllt werden und Rasenflächen beregnet werden.

Innerhalb einer Woche ist der Verbrauch erneut um 20% gestiegen. Insbesondere die Bewässerungen der Privatgärten sind für die Spitzenverbräuche verantwortlich.

Wie dramatisch sich die Situation in der Zeit um den 29.Juli dargestellt hat, kann an Hand des Füllstandes eines Hochbehälters eindrucksvoll beschrieben werden. Der Hochbehälter, der mit einem maximalen Füllstand von 6,00m im Regelfall 5000m³ Trinkwasser bereithält, wies nur noch einen Füllstand von 2,40m auf, Tendenz deutlich fallend, so dass selbst die Brandreserve, die als Löschwasser im Notfall der Feuerwehr zur Verfügung stehen muss, in Gefahr geriet.

Bürgermeister, Erster Stadtrat und Stadtwerke appellieren noch einmal mit Nachdruck an alle Bürger, Betriebe und Einrichtungen in Kronberg bis auf weiteres folgende Aktionen zu unterlassen um einen drohenden Trinkwassernotstand mit weitreichenden Folgen zu vermeiden:

Die Beregnung von Pflanz-, Garten- und Rasenflächen, ausgenommen Neuanpflanzungen; Waschen und Reinigen von Fahrzeugen, Terrassen, Wegen, Gartenmöbeln etc.; sämtliche Arten von Trinkwasserentnahmen die nicht aus hygienischen Gründen oder zur Körperpflege notwendig sind.

Ausgenommen sind Gewerbebetriebe die Wasser ausschließlich zur Aufrechterhaltung ihres Betriebes entnehmen.

Bei konsequenter Beachtung des o.g. Gebotes ist die Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung auch in den kommenden Wochen nicht gefährdet.

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