Geänderte Verkehrsführung Altstadt: Testbetrieb wird zum Regelbetrieb

Die Stadt Kronberg im Taunus wird den Testbetrieb geänderte Verkehrsführung Altstadt zum 01.02.2019 bis auf weiteres in den Regelbetrieb überführen. Diese Entscheidung hat der Bürgermeister als Ortspolizeibehörde bekanntgegeben.

„Grundlage für meine Entscheidung sind die Erkenntnisse und Ergebnisse während des seit dem 29. März 2018 laufenden Testbetriebs, inklusive der Verkehrszählungen sowie Befragungen von Gewerbe und Passanten“, so Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen.

Hintergrund der Entscheidung der städtischen Ordnungsbehörde, die Verkehrsführung in der Altstadt zu ändern und eine Fußgängerzone zwischen Frankfurter Tor und Schirn zu schaffen war das Ziel den Durchgangsverkehr durch die Altstadt deutlich zu verringern und die Aufenthaltsqualität in der Altstadt zu erhöhen. „Beide Ziele wurden, dies ist das klare Ergebnis des Testbetriebs, erreicht“, so der Rathauschef.

Die Reduzierung des Durchgangsverkehrs und die Steigerung der Aufenthaltsqualität seien dabei die primären Ziele gewesen, wie Temmen betont. Die Befragung von Gewerbe und Passanten stellten weitere wichtige Faktoren dar.

Der Vergleich der Verkehrszählung (vor dem Testbetrieb und während des Testbetriebs) erbrachte eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs um 59 Prozent.

Die Befragung von unmittelbar betroffenem Gewerbe ergab eine überwiegend positive Bewertung der geänderten Verkehrsführung und Fußgängerzone, auch vermögen Einzelhandel und Gastronomie umsatztechnisch in der klaren Überzahl keine Nachteile zu erkennen. Das Verhältnis jener Gewerbetreibenden, die kleinere Umsatzrückläufe vermelden und jener, die von leichten Umsatzsteigerungen sprechen, hält sich die Waage. Die Gastronomie betont, dass die Fußgängerzone sich positiv auf die Außenbewirtung auswirke.

Die Passantenbefragung, erfolgt an 6 unterschiedlichen Tagen und durch ein beauftragtes Fachbüro, kommt zu dem Ergebnis, dass die geänderte Verkehrsführung und die Fußgängerzone auf ein überaus positives Echo bei den Befragten stößt. Insgesamt machten 241 Passanten Angaben.

Die Ordnungsbehörde hat die geänderte Verkehrsführung während des Testbetriebs begleitet und vielfach Aufklärungsarbeit bei den Verkehrsteilnehmern geleistet. Die Zahl der Verkehrsteilnehmer, die unerlaubt in die Fußgängerzone einfährt hat sich seit dem Start Ende März deutlich reduziert. Zuletzt wurden im Dezember 2018 nur noch 11 Verstöße registriert, die sanktioniert werden mussten.

„Der Testbetrieb wird daher und bis auf weiteres in den Regelbetrieb überführt. Die Kontrollen werden auch weiterhin aufrechterhalten“, kündigte der Bürgermeister an, der sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedankte, insbesondere bei den Einzelhändlern und Gastronomen, den Anwohnern sowie dem Aktionskreis Lebenswerte Altstadt und dem Bund der Selbstständigen.

Temmen: „Es war mir wichtig alle Beteiligten intensiv in dieses Testprojekt mit einzubeziehen, um eine möglichst breite Basis für die spätere, heutige Entscheidung zu haben.“

Alle dezidierten Informationen und die komplette Auswertung des Testbetriebs sind der 40-seitigen Bilanz-Dokumentation zu entnehmen, die ab dem 21.01.2019 auch als PDF zum Download auf der Internetseite der Stadt Kronberg im Taunus (www.kronberg.de) zu finden sein wird.

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