Mit KOMPASS und Präventionsrat die Sicherheit weiter stärken

Die Stadt Kronberg im Taunus ist seit Ende Dezember 2018 offiziell Mitglied in der bundesweiten Initiative KOMPASS. Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen nahm dazu die KOMPASS-Plakette im Rahmen der Dezember-Sitzung des Kronberger Präventionsrats entgegen.

Kompass steht für KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel und ist ein Angebot des hessischen Innenministeriums für Städte und Gemeinden. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsstruktur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln. So sollen Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Sicherheitspartner Kommune, Polizei und Bürger sowie weitere gesellschaftliche Akteure erarbeitet und gemeinsam umgesetzt werden.

Jede KOMPASS-Kommune wird bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen ihr eigenes Sicherheitssiegel erhalten.

Das hessische Innenministerium hat eigens eine Geschäftsstelle für KOMPASS beim Hessischen Landeskriminalamt eingerichtet, die mit zwei zusätzlichen Stellen ausgestattet ist. Darüber hinaus werden nach Angaben des Innenministeriums 30 weitere „Schutzmänner vor Ort“ landesweit eingesetzt.

In Kronberg im Taunus wird die Teilnahme am Programm KOMPASS zunächst auch der Arbeitsschwerpunkt innerhalb des neu gegründeten Präventionsrats sein. Im Rahmen des Programms finden unter anderem Bürgerbefragungen zum Thema Sicherheit durch die Stadt und die Polizei statt. Geplanter Termin ist Samstag, 2. Februar 2019, auf dem Wochenmarkt am Berliner Platz in Kronberg sowie auf dem Dalles in Oberhöchstadt.

Weiterhin gibt es eine Sicherheitskonferenz im 2. Quartal 2019, zu der verschiedenste Interessengruppen (u.a. Schulen, Vereine und Institutionen) eingeladen werden. Ziel der Sicherheitskonferenz ist, zu erarbeiten wo es Probleme gibt und gemeinsam zu beraten, wie zur Steigerung der Sicherheit beigetragen werden kann. Aus der Analyse der Bürgerbefragung und der Sicherheitskonferenz sollen Maßnahmen abgeleitet werden.

Im weiteren Verlauf des Jahres 2019 ist dann eine 2. Sicherheitskonferenz geplant, bei der die einzelnen Maßnahmen, die zur Umsetzung gelangen sollen,  vorgestellt werden. Kurzfristig umsetzbare Maßnahmen werden schon vorher eingeleitet.

Nach einer Laufzeit von eineinhalb bis zwei Jahren sieht das Programm KOMPASS vor, dass die Stadt Kronberg im Taunus bei erfolgreichem Verlauf ein Sicherheitszertifikat als äußeres Zeichen für ihre Teilnahme erhält.

„Die inakzeptablen Vorfälle am Berliner Platz vom 5. Januar dieses Jahres zeigen wieder einmal, wie wichtig es war, sich auch dem Programm KOMPASS anzuschließen. Klares Ziel ist es, die Anzahl von Straftaten zu verringern, um so auch das subjektive Sicherheitsgefühl in Kronberg im Taunus zu stärken. KOMPASS und der Kronberger Präventionsrat werden dazu einen wichtigen Beitrag leisten“, so Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen.

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