„Geparden-Sixpack“ im Opel-Zoo Jungtiere sind nun regelmäßig im Außengehege zu beobachten

Der Opel-Zoo hat bereits darüber berichtet: Am 23. Juni 2019 brachte Gepardin Jamari sechs gesunde Jungtiere zur Welt – der erste Nachwuchs dieser Tierart im Opel-Zoo und Grund zu großer Freude, zumal die Tierart vom Aussterben bedroht ist. Weltweit gibt es schätzungsweise noch 7.000 Geparde im Freiland. Im südlichen Afrika ist der Bestand gefährdet, im Nordwesten des Kontinents stark gefährdet und in Asien gilt die Population bereits als vom Aussterben bedroht.

Die sechs haben sich gut entwickelt: Am 7. Tag nach der Geburt haben sie die Augen geöffnet und mit 14 Tagen begonnen, sich in der Wurfhöhle zu fortzubewegen, die ersten Schritte zu machen. Mit drei Wochen mussten sie ihren ersten Tierarztbesuch überstehen: „Ich habe sie untersucht, gewogen, entwurmt und das Geschlecht bestimmt – es sind 5 männliche und ein weibliches Tier“, so die Zootierärztin Dr. Uta Westerhüs. Sie ist sehr zufrieden mit dem Gesundheitszustand des Wurfs und auch mit dem Ernährungsstatus, wogen sie zu diesem Zeitpunkt doch alle bereits ca. 1,2 kg. Mit etwa vier Wochen beginnen die Kleinen sich für feste Nahrung zu interessieren. Die Mutter bringt ihnen Fleisch, das sie zunächst ablecken, dann nach und nach anknabbern, um sich über kurz oder lang um es zu streiten und mit ihren Geschwistern darum zu kämpfen.

Die Gepardenmutter Jamari hat ihren Nachwuchs im Alter vier Wochen von der Wurfhöhle im Stall in die Box im Außengehege umgezogen und damit dem zunehmenden Bewegungsdrang der Kleinen Rechnung getragen. Mit jedem Tag werden sie mutiger und trauen sich auf die Außenanlage, wo man sie gut beobachten kann. Nach Katzenart erkunden sie neugierig ihre Umgebung, tollen umher, raufen heftig miteinander und bereiten sich so spielerisch und darauf vor, dass sie über kurz oder lang ohne ihre Mutter und ihre Fürsorge auskommen müssen.

Mit etwa 1 ½ Jahren werden die Jungtiere im Rahmen des Europäischen Ex situ Programms (EEP) Kronberg verlassen und in andere Zoos vermittelt, um sich selbst zu vermehren und den Bestand dieser vom Aussterben bedrohten Tierart zu erhalten.

Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27.

Bilder: frei zur Veröffentlichung mit dem Quellenhinweis „Archiv Opel-Zoo“:

Gepardin Jamari wacht aufmerksam über ihren 6 Jungtieren, hier 4 ½ Wochen alt

Pressekontakt:

Margarete Herrmann 06173-325903 10,

Jenny Krutschinna 06173-325903 83,

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