Temmen: Sperrungen erfolgen in enger Abstimmung

Im Artikel „Becker kritisiert Straßensperrung“ (Taunus Zeitung vom 01.02.2020) meldet sich der Kronberger CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Becker in seiner Rolle als CDU-Bürgermeisterkandidat zu Wort und moniert den Zeitpunkt der gegenwärtigen Vollsperrung in der Frankfurter Straße.

Die Stadt Kronberg im Taunus weist darauf hin, dass sämtliche Straßensperrungen, insbesondere Vollsperrungen, einem intensiven Genehmigungs- und Abstimmungsprozess unterliegen, an dem auch Dritte beteiligt sind. Im Falle einer Vollsperrung der Frankfurter Straße, bei der es sich um eine Landesstraße handelt, sind dies der Straßenbaulastträger Hessen Mobil und die Polizei.

„Dass eine Vollsperrung Auswirkungen auf den Verkehr hat, muss uns niemand erklären. Und natürlich wissen wir auch, dass in Ferienzeiten in der Regel weniger Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind. Es lassen sich aber eben nicht alle Straßenbaumaßnahmen in die Ferien legen. Außerdem leben wir in Kronberg nicht auf einer Insel und stimmen unsere Maßnahmen nicht zuletzt auch mit den Nachbarkommunen ab, was diese im Gegenzug ebenfalls tun“, so Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen.

Der Rathauschef weiter: „In enger Abstimmung mit Hessen Mobil und mit der Polizei wurde ein zweiwöchiges Zeitfenster ab 27.01.2020 ausgewählt, um die Arbeiten in der Frankfurter Straße aufzunehmen und zügig durchführen zu können.“

Außerdem, so Temmen, gibt es für die Baumaßnahme gute Gründe: „Ein Kronberger Unternehmen benötigt dringend Glasfaser und wartet bereits seit Oktober 2019 auf die Ausführung der Arbeiten zur Verbesserung seiner Infrastruktur. Die Arbeiten in der Frankfurter Straße erfolgen nicht zuletzt auch im Interesse des Wirtschaftsstandorts Kronberg im Taunus.“

Die Stadt betont ferner, dass bei zirka 330 zu genehmigenden Baustellen pro Kahr eine Planung eines bestmöglichen Zeitpunkts für jede einzelne Baustelle, insbesondere für solche, die eine Vollsperrung notwendig machen, nicht möglich ist. Auch können unvorhersehbare Notfallmaßnahmen, etwa ein Wasserrohrbruch, zu kurzfristigen Verschiebungen führen. „Bei längerfristigen Vollsperrungen werden, wenn irgendwie möglich, und dies war auch in der Vergangenheit so, die Ferienzeiten mitgenutzt“, führt Temmen aus.

Stadtverwaltung Kronberg im Taunus

Stabsstelle Medien & Wirtschaftsförderung

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