„Tage der Mondschnecke“, „Leb wohl, lieber Dachs“ oder „Café Finito“ – diese und noch eine Reihe weiterer Buchtitel werden am Dienstag, 10. Februar 2026, in der Kronberger Stadtbücherei, Hainstraße 5, einen ganz besonderen Platz finden. Auf einem Tisch im Obergeschoss der Bibliothek aufgereiht, sollen die Bücher ein ganz besonderes und alles andere als leichtes Thema in den Blick rücken. Denn jede Autorin und jeder Autor beschäftigt sich auf ganz eigene Art mit dem Schicksal lebensverkürzend erkrankter Kinder - mal in der Form eines Bilderbuchs, mal als Erzählung für Mädchen und Jungen und mal als Roman für Erwachsene.
Das Team der Kronberger Stadtbücherei will mit diesem Büchertisch ein Zeichen der Verbundenheit an all jene senden, die mit dieser unsagbaren Herausforderung persönlich konfrontiert sind wie auch an die Menschen, die sich in der Kinderhospizarbeit engagieren und für die Betroffenen da sind.
Wie wichtig dieses Engagement ist – genau das soll am 10. Februar 2026, dem „Tag der Kinderhospizarbeit“, mit einer bundesweit angelegten Aktion des Deutschen Kinderhospizvereins unterstrichen werden. Alle Menschen sind eingeladen, an diesem Tag mit grünen Bändern und eigenen Aktionen ein Zeichen für die Bedeutung der Hospizarbeit zu setzen – im Alltag, im Beruf oder in der Öffentlichkeit.
Ein Anliegen, dem sich auch die Mitarbeitenden der städtischen Kindertagesstätte Pusteblume angenommen haben. Mit einem gemeinsamen Banner wollen sie dazu beitragen, dass Deutschland am 10. Februar wieder „grün“ wird. Weitere Informationen zum Aktionstag des Deutschen Kinderhospizvereins finden sich online unter www.dkhv.de.
Hinweis: Der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV) verfolgt mit dem Aktionstag nach eigener Aussage gleich mehrere Ziele. Laut DKHV geht es vorrangig darum, die Inhalte der Kinder- und Jugendhospizarbeit und ihre Angebote stärker in der gesellschaftlichen Wahrnehmung zu verankern. Überdies sollen Menschen von der Sinnhaftigkeit ehrenamtlichen Engagements überzeugt und finanzielle Unterstützung gewonnen. Ein weiteres Anliegen ist es, das Thema "Tod und Sterben von jungen Menschen" zu enttabuisieren und sich solidarisch an der Seite betroffener Familien zu stellen. Alle, die diese Ziele unterstützen möchten, sind herzlich eingeladen, am 10. Februar ein Zeichen für lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und ihre Familien zu setzen. Der DKHV appelliert: „Tragen Sie das grüne Band oder befestigen Sie es sichtbar – z. B. am Auto, an der Tasche oder an Bäumen. Teilen Sie Fotos und Beiträge öffentlich in den sozialen Netzwerken unter #tagderkinderhospizarbeit und zeigen Sie Ihre Solidarität – ideell, finanziell oder praktisch.“
