Wer das erfüllt und vor allem Lust darauf hat, mit anderen Gleichgesinnten dafür zu sorgen, dass die Wünsche der jungen Generation in der Stadt Gehör finden, sollte sich auf jeden Fall zur Wahl stellen.
Eingesandt werden kann die Bewerbung bis spätestens den 19.04.2026 per E-Mail oder postalisch an die Stadtverwaltung Kronberg im Taunus, Katharinenstraße 7, 61476 Kronberg im Taunus. Erste Bewerbungen werden ab dem 22.04.2026 auf der gleichen Website veröffentlicht, sodass sich die Wählerinnen und Wähler ein Bild von den Kandidaten machen und ihre Entscheidung treffen können – per Briefwahl.
Die dafür nötigen Briefwahl-Unterlagen erhalten alle wahlberechtigten Kronberger Jugendlichen per Post sobald die Kandidatensuche abgeschlossen ist. In den Unterlagen enthalten ist auch gleich ein frankierter Rückumschlag, in den sich der ausgefüllte Stimmzettel anschließend eintüten und in den Briefkasten werfen lässt. Schülerinnen und Schüler der Kronberger Altkönigschule (AKS) können ihren Wahlzettel auch gleich dort abgeben. Eigens dafür wird eine Box zum Einwurf der Unterlagen aufgestellt. Wie bei der vorangegangenen Jugendratswahl ist die AKS auch beim kommenden Urnengang als Partnerin an der Seite der Stadtverwaltung.
Passend dazu werden die eingegangenen Stimmen am 29. Mai in der Aula der Kronberger Gesamtschule ausgezählt. Hierzu ist ein fünfköpfiger Wahlausschuss zu bilden, der sich aus jungen Leuten zusammensetzen sollte, die nicht selbst zur Wahl stehen.
Insgesamt sind sieben Plätze im neuen Jugendrat zu vergeben. Die Wahlzeit beginnt am 1. Juli 2026 und endet nach zwei Jahren. Bei der Wahl zum amtierenden Jugendrat sprach sich der Burgstadt-Nachwuchs 2024 für folgende Kandidatinnen und Kandidaten aus: Jakob König (Vorsitzender), Lisa Bonaventura, Omer Sulijkovic, Leonie Wilms, Patrick Ebert, Maximilian Becker und Fabian Schweidler.
Geschaffen wurde der Jugendrat, so ist es in der Geschäftsordnung nachzulesen, um Kinder und Jugendliche stärker in den politischen Willensbildungs- respektive Entscheidungsprozess zu integrieren. Auf diesem Weg sollen ihre Interessen künftig noch besser berücksichtigt werden. Die Mitglieder des Gremiums haben die Möglichkeit, ihre Anliegen und Wünsche in den Gremien vor-zubringen und bei jugendspezifischen Vorhaben mitzuwirken sowie eigene Projekte durchzuführen.

