Neues Veranstaltungsformat rückt am ersten August-Wochenende Rebensaft und Kulinarik in den Fokus

„Kronberger Weinzeit“ feiert Premiere


Wenn ein Sommerabend lau, die Gesellschaft nett und die Stimmung gut ist – dann ist das die perfekte Zeit für Wein. Und wenn das alles dann auch noch mit dem ersten Wochenende im August zusammenfällt, dann ist in Kronberg „Weinzeit“.

Unter diesem Namen feiert am 1. und 2. August 2026 in der Burgstadt ein neues Veranstaltungsformat seine Premiere, das ganz im Zeichen des Rebensaftes steht. Rund ein Dutzend renommierte Weingüter und Weinhändler präsentieren Weine aus den deutschen Anbaugebieten Rheingau, Rheinhessen, Nahe, Pfalz, Baden und Württemberg.

Ob frischer Riesling, eleganter Burgunder, aromatischer Rosé oder kräftiger Rotwein – die Kronberger Weinzeit lädt dazu ein, neue Lieblingsweine zu entdecken und mit den Winzerinnen und Winzern persönlich ins Gespräch zu kommen. Vollmundig abgerundet wird die Weinkarte durch besondere Tropfen aus den Kronberger Partnerstädten Le Lavandou und Porto Recanati, die an den Ständen der jeweiligen Partnerschaftsvereine ausgeschenkt werden. So wie es guter Brauch ist in der Burgstadt.

Schließlich hat der Gedanke, mit dem einen oder anderen guten Glas Wein in den Monat August zu starten, in Kronberg eine mittlerweile schon 40-jährige Tradition. 1986 wurde in der Altstadt erstmals in großer Runde auf das Leben und vor allem auf die Freundschaft mit der Weinbaugemeinde Guldental angestoßen. Es war die Geburtsstunde des Kronberger „Kunst- und Weinmarktes“, der bis ins vergangene Jahr seinen festen Platz am ersten August-Wochen-ende hatte und an dessen Stelle nun die „Weinzeit“ tritt.

Beliebte Klassiker und neue Elemente

„Mit unserer ,Kronberger Weinzeit‘ stellen wir uns ganz bewusst in diese schöne Tradition. Wir wollen und werden das Rad daher auch nicht komplett neu erfinden, wir drehen es weiter und rücken das Thema ,Wein‘ in den eigentlichen Fokus“, unterstreicht Matthias Greilach, der Leiter des Kronberger Stadtmarketings. Für Anbieter und Liebhaber von Kunstgegenständen biete sich bei entsprechender Nachfrage mit dem 2025 aus der Taufe gehobenen „Rendezvous in Kronberg“ eine mehr als passende Alternative.

Letztlich, so Greilach, komme man mit dieser klaren Schwerpunktsetzung einem Anliegen nicht weniger Gäste des Kunst- und Weinmarktes nach. Aus deren Reihen sei in jüngerer Vergangenheit immer wieder der Wunsch nach einer größeren Zahl an Ständen und einer vielfältigeren Auswahl an Weinen laut geworden.

Greilach: „Ich denke, dass wir mit unserer Mischung aus klassischen Elementen wie den Weinen aus unseren Partnerstädten und unseren neuen Angeboten einen – um im Bild zu bleiben - reizvollen Veranstaltungs-Cuvée kreiert haben, der es lohnt, am ersten August-Wochenende ausgiebig verkostet zu werden.“ Und das nicht nur in der Altstadt, sondern erstmals auch am StadtStrand auf dem Berliner Platz.

„Wir werden für die Besucherinnen und Besucher im Herzen von Kronberg gleich drei Genuss-Inseln mit feinen Tropfen und kulinarischen Angeboten schaffen, die mit allen Sinnen erkundet werden wollen“, erklärt Wirtschaftsförderer Andreas Bloching.

Von der Zehntscheune bis zum StadtStrand

Im Umfeld des Zehntscheunenplatzes und der angrenzenden Tanzhausstraße werden die Weingüter Mack (Oestrich-Winkel, Rheingau), Wolfgang Schneider (Guldental, Nahe), Helmut Schmitt (Guldental, Nahe), Joachim Flick (Flörsheim, Rheingau), das Kronberger Weinkontor „German Grape“ und die Partnerschaftsvereine Le Lavandou und Porto Recanati die Gläser füllen. Für das Füllen der Teller zeichnen hier die Kronberger Institutionen Metzgerei Jochmann und Klinger Delikatessen gemeinsam mit den Partnerschaftsvereinen verantwortlich. Wem der Sinn nach etwas hessisch Hochprozentigem steht, sollte die Mispelchen von Feinkost Hellriegel probieren.

Nicht mit dem Boot, sondern zu Fuß geht es in wenigen Schritten zur zweiten „Insel“ – dem Recepturhof, wo die Weingüter Prinz von Hessen (Geisenheim, Rheingau), Wurm (Lorch, Rheingau) und Huster (Ingelheim, Rheinhessen) mit ihren Erzeugnissen aufwarten. Gleich nebenan beim Team des Kronberger „Recepturkellers“ werden die Besucher fündig, die dazu etwas zu essen oder eine hopfenhaltige oder alkoholfreie Alternative zum Wein suchen.

„Genuss-Insel“ Nummer 3 macht ihrem Namen gleich in doppelter Hinsicht alle Ehre, kann sie doch mit feinem Sand aufwarten. Der Kronberger StadtStrand auf dem Berliner Platz macht es möglich. Dort werden die Weingüter Hans Jörg Venino (Flörsheim, Rheingau) und Heinrich Eser (Oestrich-Winkel, Rheingau) wie auch die Oechsle Weinbar (Weine aus Rheinhessen, Pfalz, Baden, Württemberg) mit ihren Rebensäften vertreten sein. Die beiden Kronberger Matthias Villnow und Sebastian Köbel ergänzen das Angebot am StadtStrand um Apfelwein, Apfelsaft und Quittensecco und servieren Wildbratwürste aus heimischer Jagd.

„Dazu noch die große Auswahl an Speisen und Getränken, die unsere heimische Gastronomie offeriert – da sollte und da wird für jeden Geschmack etwas Passendes dabei sein“, ist Andreas Bloching überzeugt.

Musikalisch eingerahmt, darauf weist Matthias Greilach hin, wird die erste „Kronberger Weinzeit“ allen voran durch die Brass Band und den Chor „Sgarmes“ aus Kronbergs walisischer Partnerstadt Aberystwyth. Die beiden Ensembles reisen gemeinsam bereits zum 31. Juli mit weiteren Freunden von der britischen Atlantikküste an, um mit den Kronbergerinnen und Kronbergern am StadtStrand das 30-jährige Bestehen der deutsch-britischen Städtepartnerschaft zu feiern.