Die ca. 2- stündige „Parlamentssitzung“ findet am 25. Juni vormittags im alten Sitzungssaal im Rathaus in Kronberg statt. Interessierte Eltern können die Debatte vor Ort verfolgen. Am Tag zuvor haben die „jungen Parlamentarier“ die Möglichkeit ihre unterschiedlichen Positionen mit der politischen Spitze des Rathauses und Stadtverordneten auszutauschen. Bei dieser Gelegenheit haben sie auch die Möglichkeit, etwas über die Arbeit der Kronberger Kommunalpolitiker zu erfahren.
„Die Schülerinnen und Schüler sollen erleben, wie es zu Entscheidungen in der Demokratie kommt; das um Entscheidungen gerungen werden muss, man sich mit der Position des politischen Gegners auseinandersetzen muss und am Ende in den meisten Fällen ein Kompromiss steht. Vielleicht gelingt es sogar im Rahmen dieses Workshops, den Einen oder Anderen zu einem politischen Engagement in Kronberg zu gewinnen, denn, so Walther Kiep, „Politik gerade in der eigenen Gemeinde macht Spaß. Man kann vor Ort gestalten und Verantwortung übernehmen. Ideologie bleibt außen vor.“
Peppler: „Wir als Altkönigschule begrüßen ein solches Projekt außerordentlich, da es eine gute Ergänzung zur in der Schule überwiegend theoretischen Auseinandersetzung mit Demokratie und Beteiligungsmöglichkeiten darstellt.“
„Dass wir heute in Deutschland in einer Demokratie leben, frei wählen und unsere Meinung sagen dürfen – ist das Beste, was wir uns für uns und unser Land hätten wünschen können. Das zu erkennen, dazu sollte eigentlich ein Blick auf unsere Geschichte ausreichen“, unterstreicht Kronbergs Bürgermeister Christoph König. In einer Demokratie nicht nur zu leben, sondern auch an deren Gelingen mitzuwirken, so der Rathauschef, sei zwar ganz sicher nicht immer einfach und meist mit großem persönlichen Einsatz an Zeit, Kraft und mitunter
auch Geduld verbunden. König: „Der Erhalt unserer Demokratie muss uns das alles allerdings auch wert sein.“
Jungen Menschen die Bedeutung, aber vor allem auch die Funktionsweise von Demokratie erleb- und begreifbar zu machen, essenziell für die Zukunft unseres Gemeinwesens. König: „Entsprechend dankbar bin ich Walther Kiep wie auch den Verantwortlichen der Altkönigschule, dass sie den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit dazu bieten. Vonseiten der Stadt unterstützen wir dieses wichtige Projekt sehr gerne.“
