Girls‘ und Boys‘ Day in der Stadtverwaltung kommt beim Nachwuchs sehr gut an

Berufliche Orientierung fernab von Klischees


Im Rahmen des Girls’ Day und Boys’ Day 2026 schnupperten sie in der Kronberger Stadtverwaltung in ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche hinein. Und das bewusst unabhängig von überkommenen, geschlechtsspezifischen Berufsbildern statt. Während sich die Jungs unter anderem ein Bild davon machen konnten, was die Arbeit eines Erziehers in einer Kindertagesstätte mit sich bringt, konnten sich interessierte Schülerinnen bei den Stadtwerken, der Feuerwehr oder auch im Waldschwimmbad ausprobieren.

Wie die Profis durften die Teilnehmerinnen im Fachbereich „Stadtentwicklung“ zudem an Modellen für ein modernes Wohnquartier feilen oder ihre Pläne für kind- und umweltgerechte Spielplätze nach dem „Dillinger Modell“ entwickeln.

Den Abschluss des rundum gelungenen Tages bildete ein Treffen mit Bürgermeister Christoph König. In lockerer Atmosphäre hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Eindrücke auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Der Girls’ Day und Boys’ Day ist ein wichtiger Baustein, um jungen Menschen neue Perspektiven aufzuzeigen und Geschlechterklischees bei der Berufswahl aufzubrechen. Es freut mich besonders zu sehen, mit wie viel Neugier und Offenheit die Teilnehmenden die verschiedenen Bereiche erkundet haben“, zieht Kronbergs Gleichstellungsbeauftragte, Nora Arharbi, ein mehr als positives Fazit des Aktionstages. Das dahinter stehende Konzept, Mädchen wie auch Jungen die Gelegenheit zu geben, vermeintlich untypische Berufsfelder kennen zu lernen, habe sich längst bewährt. Arharbi: „Gerade Einblicke in soziale Berufe, wie die Arbeit in unseren Kitas, sind für viele Jungen eine wertvolle Erfahrung.“ Solche Erlebnisse könnten entscheidend dazu beitragen, individuelle Talente zu entdecken und selbstbewusst eigene Wege zu gehen.