Die Wahlvorschläge für beide Kandidaten, darauf weist Wahlleiter Michael Richter hin, wurden vorab durch den Wahlausschuss geprüft und für rechtmäßig befunden. Damit steht dem Urnengang aus formaljuristischer Sicht nichts mehr im Wege. Richter: „Auch die Wahlbenachrichtigungen sind auf den Postweg gebracht und sollten die Wählerinnen und Wähler in diesen Tagen erreichen.“
Kronbergerinnen und Kronberger, die bis spätestens 17. August 2026 keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben und der Meinung sind, wahlberechtigt zu sein, werden gebeten, sich telefonisch an das Bürgerbüro unter der Rufnummer (06173) 7034300 zu wenden.
Wer Post vom Wahlamt erhalten hat, findet im Umschlag die Wahlbenachrichtigung mit dem Hinweis auf die Eintragung ins Wählerverzeichnis und das am Wahltag anzusteuernde Wahllokal.
Wie bei den Kommunalwahlen im Frühjahr müssen die Wahlberechtigten allerdings auch dieses Mal mit der Stimmabgabe nicht bis zum eigentlichen Stichtag am 6. September warten. Bereits jetzt besteht die Möglichkeit, das Kreuzchen via Briefwahl zu setzen.
Die entsprechenden Unterlagen, so der Wahlleiter, können Interessierte auf verschiedenen Wegen anfordern. Richter: „Ganz klassisch kann dies postalisch erfolgen. Wahlberechtigte können hierzu entweder die Wahlbenachrichtigung nutzen oder die Unterlagen online beantragen. Hier finden Sie weitere Informationen.
Wer sich für den Postweg entscheidet, sollte immer die längeren Laufzeiten und Fristen im Blick haben. So muss die Online-Beantragung eines Wahlscheins mit Briefzustellung bis spätestens 2. September 2026, 23.59 Uhr erfolgt sein.
Deutlich schneller geht es, wenn man sich die Briefwahlunterlagen zu den Öffnungszeiten im Kronberger Bürgerbüro, Berliner Platz 3-5, persönlich abholt. Gegen Vorlage der Wahlbenachrichtigung oder des Personalausweises und nach Abgleich mit dem Wählerverzeichnis können die Briefwahlunterlagen entweder zur Entscheidungsfindung mit nach Hause genommen werden, oder das Kreuzchen wird direkt an Ort und Stelle gemacht. Eigens dafür stehen im Bürgerbüro zwei Wahlkabinen und eine Wahlurne bereit, in die der Stimmzettel eingeworfen werden kann.
Wer die Briefwahl lieber daheim erledigen und sie anschließend in den Briefkasten werfen will, muss auch hier die geltenden Fristen im Blick behalten. So ist zwingend darauf zu achten, dass der richtig ausgefüllte Stimmzettel auch wirklich bis zum Wahlsonntag, Schlag 18 Uhr, das Kronberger Wahlamt erreicht hat. Neben dem Postweg mit entsprechend einzuplanender Laufzeit bietet sich den Wahlberechtigten, die sich erst sehr spät entscheiden, die Möglichkeit, die ausgefüllten Briefwahlunterlagen am Wahltag im Wahlamt in der Stadthalle Kronberg abzugeben oder in den Briefkasten an der Stadthalle am Berliner Platz einzuwerfen.
Wahlberechtigte, die es am 6. September ganz traditionell in ihr Wahllokal zieht, haben zwischen 8 und 18 Uhr die Gelegenheit zur Stimmgabe. Verteilt auf Kronberg, Oberhöchstadt und Schönberg wird es wie bei der Kommunalwahl zehn Wahllokale geben. Dazu kommen fünf Briefwahlbezirke.
Um die Wahllokale einzurichten, sie mit Personal zu besetzen und die abgegebenen Stimmen auszuzählen werden am Wahltag rund 150 ehrenamtliche Wahlhelfer wie auch Mitarbeitende der Stadtverwaltung und der Stadtwerke in den Einsatz.
Im Unterschied zu den Wahlen im Frühjahr, bei denen kumuliert und panaschiert wurde und gleich drei unterschiedliche Entscheidungen gefällt wurden, sollte das Auszählen am 6. September um einiges schneller vonstattengehen. Zwei Kandidaten, ein Kreuz – das war es.
„Wir gehen davon aus, dass dieser eine Wahlgang ausreichen wird, um eine Entscheidung herbeizuführen“, erklärt Wahlleiter Richter. Für den doch sehr unwahrscheinlichen Fall, dass beide Kandidaten auf exakt die gleiche Stimmenzahl kommen sollten, wäre eine Stichwahl für den 27. September angesetzt. Sollte auch dieser Urnengang mit Stimmengleichheit enden, würde sogar das Los entscheiden.
Wer sich über den Ausgang der Wahl am 6. September informieren möchte, dem bieten sich am Wahlabend verschiedene Möglichkeiten. So können Interessierte von 18 Uhr an im Sitzungssaal des Rathauses auf einer Leinwand den Fortgang der Auszählung verfolgen.
Überdies wird das Ergebnis über die digitalen städtischen Kanäle (Homepage/Social Media) bekannt gemacht. Eine weitere Option, sich online auf dem Laufenden zu halten, bietet der sogenannte „Votemanager“. Unter https://wahlen.votemanager.de/ und der Eingabe „Kronberg“ im folgenden Suchfeld finden sich dann nicht nur die Zahlen zur aktuellen Wahl, sondern auch viele Ergebnisse von früheren Urnengängen.
