
Spielen, entdecken, bewegen – Kronbergs Spielplätze bieten Raum für Abenteuer, Kreativität und gemeinsame Erlebnisse.
In Kronberg stehen Kindern und Familien insgesamt 14 öffentliche Spielplätze zur Verfügung. Über das gesamte Stadtgebiet verteilt bieten sie vielfältige Möglichkeiten zum Klettern, Schaukeln, Balancieren, Toben und Entdecken.
Die Spielplätze sind so unterschiedlich wie die Kinder, die sie besuchen. Neben klassischen Spielgeräten bieten einige Anlagen auch besondere Spielmöglichkeiten mit Baumstämmen, Findlingen, Hügeln und anderen natürlichen Elementen. Diese laden zum Ausprobieren ein, fördern die Geschicklichkeit und regen die Fantasie an.
Im Mittelpunkt steht das Spielen: Kinder sollen sich bewegen, eigene Herausforderungen meistern, gemeinsam Abenteuer erleben und immer wieder Neues entdecken können.
Die Stadt Kronberg entwickelt ihre Spielplätze schrittweise weiter. Ziel ist es, attraktive, sichere und abwechslungsreiche Spielorte zu schaffen, die unterschiedliche Altersgruppen ansprechen und Spielspaß, Aufenthaltsqualität und eine ansprechende Gestaltung miteinander verbinden.
Neugestaltung des Spielplatzes „Am Weißen Berg“
Der Spielplatz „Am Weißen Berg“ soll im Frühjahr 2027 neugestaltet werden. Ziel ist es, einen abwechslungsreichen Spielplatz mit vielfältigen Möglichkeiten zum Klettern, Balancieren, Toben und Entdecken zu schaffen. Natürliche Materialien und eine naturnahe Gestaltung sollen dabei die Fantasie anregen und zum kreativen Spielen einladen.
In die Planung fließen die Ideen und Wünsche der Kinder sowie aller Interessierten ein, die sich aktiv beteiligen möchten.
Auf dieser Seite informieren wir regelmäßig über den aktuellen Projektstand, die weiteren Planungsschritte und den Fortschritt der Umgestaltung.
Infos zum Workshop am 31.10.2026
Planungsworkshop „Wir planen unseren Traumspielplatz“Kinder und Erwachsene sind eingeladen, die Neugestaltung des Spielplatzes „Am Weißen Berg“ aktiv mitzugestalten!
Gemeinsam mit den natur!strategen und dem Umweltreferat der Stadt Kronberg werden Ideen und Wünsche gesammelt und mit Natur- und Bastelmaterialien als kleine Modelle gestaltet. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt!
Wann und wo?
Samstag, 31. Oktober 2026, 15:00 bis 17:00 Uhr
Freiwillige Feuerwehr Kronberg-Oberhöchstadt
Am Kirchberg 1–3, 61476 Kronberg im Taunus
Was soll mitgebracht werden?
Wer möchte, kann Natur- und Bastelmaterialien wie Äste, Blätter, Zapfen, Steine, Korken, Karton, Stoffreste oder Schnüre mitbringen. Auch kleine Spielfiguren sind willkommen.
Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Anmeldung
Bitte bis 28. Oktober 2026 per E-Mail an umweltreferat@kronberg.de anmelden. Dabei bitte die Namen und die Anzahl der teilnehmenden Personen angeben.
Die entstandenen Modelle werden gemeinsam ausgewertet und sollen anschließend für etwa zwei Wochen im Foyer der Stadthalle ausgestellt werden. Die Ergebnisse fließen in die weitere Planung ein.
Wir freuen uns auf viele kreative Ideen und eine rege Beteiligung!
D. PálfiWas heißt „Naturnah?“
Leitender Gedanke ist, dass Kinder und Jugendliche die Natur in ihrer Vielfalt erfahren können. Dafür wird, am Vorbild der Natur orientiert, die Gestaltung des Geländes soweit wie möglich einer Landschaft nachempfunden. Die einzelnen Elemente stehen dabei in Beziehung zueinander und bilden ein zusammenhängendes System.
Hauptgestaltungselemente sind:
- Modellierung des Geländes in Höhen und Tiefen.
- Steine, Holz und vor allem Pflanzen schaffen unterschiedliche Räume.
- Wege und Plätze sind verbindende Elemente der unterschiedlichen Räume.
- Wasser, Sand und Pflanzen sind Erlebnis- und Gestaltungselemente.
- Spielgeräte, die Sinneserfahrungen ermöglichen, ergänzen das naturnahe Außengelände
Bei der Bepflanzung wird auf die Auswahl weitgehend heimischer Wildpflanzen geachtet, die in ihrer Artenvielfalt eine Vielzahl von Wildtieren anlockt. Diese finden durch die Art der Bepflanzung und Gestaltung aber nicht nur ein reichhaltiges Nahrungsangebot, sondern auch geeignete Möglichkeiten des Unterschlupfs: Sie leben in den Bäumen oder Sträuchern, zwischen den Steinen, in Trockenmauern und Totholzstämmen und bilden so mit der Pflanzengemeinschaft ein ganzheitliches ökologisches System. Zu diesem Grundgedanken gehört auch die weitgehend konsequente Vermeidung versiegelter Flächen. Platz- und Wegeflächen beispielsweise werden statt mit Pflastersteinen mit wassergebundener Wegedecke oder als Blumenschotterrasen gestaltet.
Natur-Erlebnis-Raum Am Roten Hang

Nachdem die letzten Baumaßnahmen auf dem Spielplatzgelände ausgeführt worden sind, fand am 11. November 2023 eine Pflanzaktion statt, an der sich Kinder und Eltern aus der Siedlung am Roten Hang beteiligt haben. Es wurden zahlreiche einheimische Stauden und Sträucher sowie eine Vielzahl von Zwiebeln in die Erde gebracht. Anschließend wurde das neu gestaltete Gelände von Bürgermeister Christoph König an die Kinder übergeben.
Es entstehen folgende Bereiche als Natur- und Treffpunktelemente:
- Eine gepflasterte Rampe erleichtert den Zugang. Im seitlichen Bereich entsteht eine Böschung mit Kletterstufen, die Teil des neuen Bewegungsangebotes ist.
- An einer Schwengelpumpe kann Wasser gepumpt werden, das über über eine Rinne in den Sandbereich läuft, wo ein Wasser-Matsch-Bereich ausgebildet wird.
- Ein Sandmeer mit einer Einfassung aus Naturmaterialien bietet Spielmöglichkeiten für kleine Kinder.
- Im Zentrum des Spielplatzes wird ein Kletterhügel modelliert auf dem die Kinder sich in vielfältiger Weise bewegen und betätigen können. Über eine Kumpelinenrutsche können sie, auch zu mehreren, nach unten gelangen.
- Eine Tunnelröhre, die durch den Hügel verläuft, und eine Hangbude bieten Rückzugsmöglichkeiten und Raum für stilles Spielen.
- Auf dem Kletterhügel befinden sich zwei Hexenhäuser, die eigens für diesen Spielplatz von einem Holzbauer angefertigt werden. Von dem einen Turm führt eine Tunnelrutsche nach unten.
- Ein Hangrost und ein Baumstammikado ergänzen das Bewegungsangebot.
- Der Multifunktionsbereich bietet Raum für nachbarschaftliche Treffen. Dort kann man Boule oder Basketball spielen sowie anderen Aktivitäten nachgehen, vielleicht einfach nur zusammensitzen.
- Eine Schaukel darf auf keinem Spielplatz fehlen. In diesem Fall sind es zwei, denn zusammen schaukeln macht Spaß.
- Der Baumbestand wird weitgehend geschont und ist in die Planung integriert.
- Am westlichen Rand werden die standortfremden Gehölze durch einen Gehölzsaum aus einheimischen Sträuchern und einem Wildblumensaum ersetzt. Dort wird neuer Lebensraum für heimische Pflanzen und Tiere geschaffen, die entdeckt werden können.
- Die neuen Wegeflächen werden als Blumenschotterrasen bzw. Blumenkräuterrasen angelegt. Diese Flächen lassen sich gut begehen, gleichzeitig können an den Rändern bunte Wildblumen wachsen und bestaunt werden.

