Wurden Preisträgerinnen bislang über Vorschläge aus den Reihen der Frauenverbände gekürt, sind für 2027 alle Interessierten dazu aufgerufen, selbst aktiv zu werden und Wunsch-Kandidatinnen vorzuschlagen. „Uns ist es ein Herzensanliegen, noch mehr Sichtbarkeit für das unschätzbare Engagement von Frauen zu schaffen, die sonst viel zu oft im Hintergrund bleiben“, unter-streicht Ulrike Zymolka, die Vorsitzende der vereinigten Frauenverbände.
Dabei gilt: Gute Taten kennen keine Stadtgrenzen. Die eingereichten Vorschläge müssen keineswegs nur aus der Burgstadt selbst kommen. Auch Nichtkronbergerinnen und -kronberger können und sollen sehr gerne Frauen vorschlagen, solange sich diese Frauen langjährig ehrenamtlich in und für Kronberg engagiert haben.
Die Kriterien für die Vergabe orientieren sich dabei an der Satzung der Frauenverbände: Gesucht werden Frauen, die sich über viele Jahre hinweg im sozialen, kulturellen oder gesellschaftlichen Bereich ehrenamtlich in Kronberg im Taunus eingebracht haben. Um die Auswahl bestmöglich treffen zu können, bitten die Initiatorinnen darum, dem Vorschlag eine Übersicht des Engagements mit konkreten Jahreszahlen, der Dauer und einer kurzen Beschreibung der jeweiligen Tätigkeiten beizufügen.
Zymolka: „Wer eine Nachbarin, eine Vereinskollegin oder eine Bekannte vor Augen hat, die diese Auszeichnung mehr als verdient hat, sollte nicht zögern.“
Vorschläge können bis zum 30. Oktober 2026 bei der städtischen Gleichstellungsstelle eingereicht werden.
Die ist per E-Mail an gleichstellung@kronberg.de erreichbar oder auf dem Postweg an die Gleichstellungsstelle, Katharinenstraße 7, 61476 Kronberg im Taunus.
Überreicht wird der Kronberger Frauenpreis – wie es Tradition ist – auch 2027 am 8. März, dem Weltfrauentag.