„Ich hoffe und denke, dass der Sommer 2026 allen Kronbergerinnen und Kronbergern mehr als ausgiebig Gelegenheit geboten hat, den Aufenthalt in unserem Freibad zu genießen“, unterstreicht Kronbergs Erster Stadtrat Heiko Wolf. Eine Verlängerung der schon am 2. Mai gestarteten Saison werde es daher nicht geben.
Wolf: „Wir müssen hier schließlich auch Kosten und Nutzen im Blick behalten. In den vergangenen Tagen hatten wir durchschnittlich gerade noch 180 Besucher am Tag im Bad.“ Hinzukomme, dass sich das Team des Waldschwimmbads nicht nur ein großes Lob, sondern vor allem auch eine Pause mehr als nur verdient habe. Die vergangenen Wochen, so der Erste Stadtrat, seien für alle Beteiligten doch sehr arbeitsreich und anstrengend gewesen. Wolf: „Umso dankbarer bin ich allen Mitarbeitenden für deren Einsatz und allen Besuchern dafür, dass die Badesaison trotz Besucheransturms frei von größeren Herausforderungen geblieben ist.“
Aufgabenstellungen ganz anderer Art erwarten die Verantwortlichen des Waldschwimmbads in den Wochen und Monaten bis zum Saisonstart 2027. Geplant ist allen voran, die die Sanitärbereiche zu sanieren und die Chloranlage des Bades zu erneuern. Weiterhin wird das Mutter-Kind-Haus zum DLRG-Gebäude umgebaut und der verbleibende Wickel- und WC-Bereich saniert. Zu-dem laufen noch die Planungen für die Erneuerung der Filtertechnik, die zur Badesaison 2028 in Betrieb gehen soll. Hier wird mit Kosten im höheren sechsstelligen Bereich kalkuliert. Wolf: „Vorstellen werden wir die konkreten Planungen voraussichtlich Ende September. In Anbetracht des beachtlichen Kostenaufwands und der seit Jahren steigenden Betriebskosten des Bades werden wir nicht umhinkommen, für die neue Saison auch die seit 2014 unveränderte Struktur der Eintrittspreise zu überarbeiten.“
Übrigens: Zum letzten Öffnungstag am 13. September lädt der im Waldschwimmbad heimische Beachvolleyball-Club alle Interessierten zudem zu einem Turnier ein. Wer daran teilnehmen möchte, findet Informationen online unter www.beachvolleyballkronberg.de sowie über die Social-Media-Kanäle des Vereins.
