Er ist klein, er ist gelb, hat rote Pausbacken, lange Hasenohren mit schwarzen Spitzen, einen blitzförmigen Schwanz und elektrisiert seit 30 Jahren die Massen in aller Welt. Auch diejenigen, die nicht zur millionenfachen Fanschar dieses fernöstlichen Exportschlagers gehören, könnten bei der Beschreibung eine Ahnung haben, wer hier gemeint ist: Natürlich Pikachu – die Kultfigur schlechthin in den Reihen der mittlerweile über 1000 Pokémons.
1996 der Gedankenwelt des Japaners Satoshi Tajiri entsprungen, haben die Mini-Monster für die Hosentasche (Pocketmonster) seither ihren Siegeszug rund um die Welt angetreten. Ob im Computer- oder Kartenspiel, via Handy-App, Kinoleinwand oder als Plüschfigur – die Pokémons sind omnipräsent. Und das nicht nur in Kinderzimmern. Über die vergangenen drei Jahrzehnte sind viele ihrer Fans erwachsen geworden, ohne dabei die Begeisterung für die Heroen ihrer Kindheit zu verlieren. Im Gegenteil. Pokémon-Fan zu sein ist keine Frage des Alters. Es ist eine Passion.
Den besten Beweis lieferte im April dieses Jahres der erste Pokéday im Kronberger Jugendzentrum. Rund 150 kleine und große, junge und alte Pokémon-Liebhaber bevölkerten das Juze, Am Sportfeld 3, in Oberhöchstadt und feierten ihre Mini-Monster.
„Der Zuspruch war so gut und die Nachfrage nach einer Wiederholung so stark, dass wir natürlich weder ,Nein‘ sagen konnten noch wollten“, lacht Dominik Eppler, der Leiter des Kronberger Jugendpflege-Teams. Gemeinsam mit River Exner und den anderen Team-Kollegen lädt er daher für Samstag, 17. Oktober, zum Pokéday 2.0 ins Jugendzentrum ein. Von 12 Uhr an dreht sich dort alles um Pikachu und Co.
Eppler: „Fans und Trainer aller Altersklassen sind herzlich dazu eingeladen einen spannenden Tag mit tollen Aktionen, grandiosen Pulls, ersehnten Trades und epischen Duellen zu verbringen.“ Und ganz nebenbei können die Besucherinnen und Besucher auch noch das Jugendzentrum und die anderen Angebote der Jugendpflege kennenlernen.
Als Partner mit im Boot ist wie bei der Premiere das Team des Kronberger Spielwarengeschäfts „Das Schaukelpferd“. Auch dort sind die Pokémons schon lange zu Hause und heute immer noch gefragt. Warum die kleinen Fantasy-Figuren nach 30 Jahren noch immer auf der Erfolgswelle reiten, während andere Spielzeuge kommen und schnell auch wieder gehen? Katrin Gräfin von Westphalen und Sabine Trusheim vom „Schaukelpferd“ sehen einen wichtigen Schlüssel zum Erfolg im stetigen Wechsel von Omnipräsenz und Rarmachen.
Von Westphalen: „Die Macher von Pokémon achten da sehr genau darauf. Ein Überschwemmen des Marktes mit Billigangeboten ist für sie keine Option. Dadurch schützen sie die Marke wie auch deren Wert – und der Erfolg gibt ihnen augenscheinlich seit 30 Jahren Recht.“
Kleine und große Pokémon-Fans und alle die es werden wollen, sind herzlich eingeladen, sich am Samstag, 17. Oktober 2026, von 12 Uhr an im Jugendzentrum zu treffen, um gemeinsam den 30. Geburtstag der Mini-Monster zu feiern.
