Spielplätze

Spielplätze

Eine Übersicht aller Spiel- und Bolzplätze der Stadt Kronberg im Taunus finden Sie hier.

Aktuelles Projekt: Der Spielplatz am Roten Hang wird Naturerlebnis-Spielraum


Der in die Jahre gekommene Spielplatz wird im Herbst 2022 zu einem Natur-Erlebnis-Spielraum umgestaltet. In einem Planungsworkshop mit interessierten Anwohner*innen sind viele Ideen entwickelt worden. Das Planungsbüro „natur!strategen“ hat im Anschluss die am häufigsten genannten Ideen bei der Planung berücksichtigt. Im September und Oktober soll der Spielplatz umgebaut werden.


  • Planung


    Es entstehen folgende Bereiche als Natur- und Treffpunktelemente:

    • Die vorhandene Treppe wird durch eine gepflasterte Rampe ersetzt. So wird der Zugang erleichtert. Im seitlichen Bereich entsteht eine Böschung mit Kletterstufen, die Teil des neuen Bewegungsangebotes ist.
    • An einer Schwengelpumpe kann Wasser gepumt werden, das über über eine Rinne in den Sandbereich läuft, wo ein Wasser-Matsch-Bereich ausgebildet wird.
    • Ein Sandmeer mit einer Einfassung aus Naturmaterialien bietet Spielmöglichkeiten für kleine Kinder.
    • Im Zentrum des Spielplatzes wird ein Kletterhügel modelliert auf dem die Kinder sich in vielfältiger Weise bewegen und betätigen können. Über eine Kumpelinenrutsche können sie, auch zu mehreren, nach unten gelangen.
    • Eine Tunnelröhre, die durch den Hügel verläuft, und eine Hangbude bieten Rückzugsmöglichkeiten und Raum für stilles Spielen.
    • Auf dem Kletterhügel befinden sich zwei Hexenhäuser, die eigens für diesen Spielplatz von einem Holzbauer angefertigt werden. Von dem einen Turm führt eine Tunnelrutsche nach unten.
    • Ein Hangrost und ein Baumstammikado ergänzen das Bewegungsangebot.
    • Der Multifunktionsbereich bietet Raum für nachbarschaftliche Treffen. Dort kann man Boule oder Basketball spielen sowie anderen Aktivitäten nachgehen, vielleicht einfach nur zusammensitzen.
    • Eine Schaukel darf auf keinem Spielplatz fehlen. In diesem Fall sind es zwei, denn zusammen schaukeln macht Spaß.
    • Der Baumbestand wird weitgehend geschont und ist in die Planung integriert.
    • Am westlichen Rand werden die standortfremden Gehölze durch einen Gehölzsaum aus einheimischen Sträuchern und einem Wildblumensaum ersetzt. Dort wird neuer Lebensraum für heimische Pflanzen und Tiere geschaffen, die entdeckt werden können.
    • Die neuen Wegeflächen werden als Blumenschotterrasen bzw. Blumenkräuterrasen angelegt. Diese Flächen lassen sich gut begehen, gleichzeitig können an den Rändern bunte Wildblumen wachsen und bestaunt werden.
  • Planungsworkshop

    In einem Planungsworkshop haben am 26. März Kinder gemeinsam mit ihren Eltern Ideen und Wünsche für die Gestaltung des ca. 1000 m² großen Geländes eingebracht.

    Mit allerlei Naturmaterialien konnten die Beteiligten Modelle für ihren Traumspielpatz entwerfen. Entstanden sind 4 Modelle, die viele unterschiedliche Ideen enthalten. Die Gruppen haben sich zum Abschluss die Modelle gegenseitig vorgestellt. 

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  • Was heißt „Naturnah?“

    Leitender Planungsgedanke ist, dass Kinder und Jugendliche die Natur in ihrer Vielfalt erfahren können. Dafür wird, am Vorbild der Natur orientiert, die Gestaltung des Geländes soweit wie möglich einer Landschaft nachempfunden. Die einzelnen Elemente stehen dabei in Beziehung zueinander und bilden ein zusammenhängendes System.

    Hauptgestaltungselemente sind:

    • Modellierung des Geländes in Höhen und Tiefen.
    • Steine, Holz und vor allem Pflanzen schaffen unterschiedliche Räume.
    • Wege und Plätze sind verbindende Elemente der unterschiedlichen Räume.
    • Wasser, Sand und Pflanzen sind Erlebnis- und Gestaltungselemente.
    • Spielgeräte, die Sinneserfahrungen ermöglichen, ergänzen das naturnahe Außengelände


    Bei der Bepflanzung wird auf die Auswahl weitgehend heimischer Wildpflanzen geachtet, die in ihrer Artenvielfalt eine Vielzahl von Wildtieren anlockt. Diese finden durch die Art der Bepflanzung und Gestaltung aber nicht nur ein reichhaltiges Nahrungsangebot, sondern auch geeignete Möglichkeiten des Unterschlupfs: Sie leben in den Bäumen oder Sträuchern, zwischen den Steinen, in Trockenmauern und Totholzstämmen und bilden so mit der Pflanzengemeinschaft ein ganzheitliches ökologisches System. Zu diesem Grundgedanken gehört auch die weitgehend konsequente Vermeidung versiegelter Flächen. Platz- und Wegeflächen beispielsweise werden statt mit Pflastersteinen mit wassergebundener Wegedecke oder als Blumenschotterrasen gestaltet.

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